Sicher unterwegs mit dem Fahrrad

Eine Fahrradtour ist ein abenteuerliches Erlebnis für die ganze Familie! Doch gerade wenn Ihre Kinder dabei sind, sollten Sie einige Vorkehrungen treffen, damit Sie gemeinsam unversehrt ans Ziel kommen.

  1. Wie fit sind Sie?
  2. Sicher gehen: Fahrradversicherung und Fahrradschloss
  3. Gut geplant ist halb gefahren
  4. Energie tanken: Verpflegung und Rast
  5. Auf der sicheren Seite: Notfallkiste

Wie fit sind Sie und Ihre Familie?

Eine Fahrradtour ist ein tolles, aber auch anstrengendes Erlebnis – daher ist es ratsam, sich und seine Begleitpersonen vorher ärztlich durchchecken zu lassen. Gerade Menschen mit Kreislaufproblemen, Herzerkrankungen und hohem Blutdruck sollten abklären, ob eine größere körperliche Anstrengung gut für sie ist. Soll die Fahrradtour länger als einen Tag andauern, ist Training empfehlenswert. Schon den täglichen Arbeitsweg mit den zwei Rädern zurückzulegen, kann Fitness und Ausdauer steigern.

Sind Ihre Kinder dabei? Falls ja, wie sicher sind diese bereits im Straßenverkehr? Wie lange halten sie durch und wann müssen Pausen eingelegt werden? Üben lässt es sich vorab prima in der eigenen Siedlung oder bei einer kleinen Tour zu Freunden, in den Park oder zum Supermarkt. So bekommen die Kleinen ein gutes Gefühl für die zwei Räder unter ihnen.

Sicher gehen: Fahrradversicherung und Fahrradschloss

Wenn Sie mit Ihren eigenen Rädern in den Urlaub fahren, sollten Sie sich überlegen, eine Fahrradversicherung abzuschließen. Diese kann gesondert oder Bestandteil einer umfangreichen Hausratsversicherung sein. So sind Sie gegen Diebstahl und Verkehrsschäden geschützt, denn gerade auf weiten Strecken ist die Unfallgefahr hoch und Langfinger treiben organisiert ihr Unwesen. Gegen letztere hilft in einem ersten Schritt auch ein gutes, stabiles Fahrradschloss, mit dem Sie Ihr Reisegefährt abschließen. Dies ist nicht immer günstig, schreckt aber Diebe schon einmal ein wenig ab – ebenso wie gut besuchte Orte zum Abstellen bei der Rast. Geliehene Fahrräder sollten Sie besonders gut im Auge behalten, sonst werden Sie zur Kasse gebeten.

Gut geplant ist halb gefahren

Eine gute Planung ist wichtig – vor allem wenn Sie mit der ganzen Familie auf Radtour gehen. Legen Sie vorher gemeinsam schöne Routen fest und wo Sie Zwischenstopps für Besichtigungen einlegen möchten. Stadtplaner und Verkehrsapps helfen, die Strecken auszuwählen. In den Anwendungen oder einem Navigationsgerät können Sie diese auch einspeichern und zur Orientierung auf dem Weg nutzen. Mit Kindern ist es ratsam, kürzere Tagestouren zu machen oder mehrere Pausen einzulegen. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gibt es zum Beispiel wunderschöne Radwege entlang von Landschaften und Meer mit Besichtigungsstopps.
>> Fischland-Darß-Zingst mit dem Rad erkunden

Wenn Sie Ihre eigenen Fahrräder im Auto mitnehmen, montieren Sie diese mit Hilfe von Gurten fest auf einen Gepäckträger, damit Sie mit ihnen sicher ans Urlaubsziel gelangen und keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Auch die eigene Sicherheit ist wichtig: Nicht nur Ihre Kinder, sondern auch Sie sollten einen Schutzhelm mitnehmen sowie Reflektoren an Ihren Rädern haben, die im Dunkeln leuchten.

Vor Reisebeginn sollte die Zweiräder gründlich durchgecheckt werden: Ist genug Luft in den Reifen? Sitzt der Sattel fest? Funktioniert die Bremse? Können Sie bequem über einen längeren Zeitraum radeln?

Energie tanken: Verpflegung und Rast

Jeder fleißige Radler muss auch einmal eine Pause einlegen, um neue Kraft zu tanken: Gerade mit Kindern, die schnell müde werden und Hunger haben, sollte zwischendurch gerastet werden. Diese Atempausen regenerieren den Körper und können als gemeinsame Zeit zum Essen zelebriert werden. Genießen Sie zusammen ein Picknick am Strand oder auf einer grünen Wiese mit vielen Sommerblumen. Wichtig: Vorher genug Proviant einpacken – am besten in einer Fahrradtasche, die ist nämlich bequemer als ein schwerer Rucksack auf dem Rücken. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie und Ihre Familie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Auf der sicheren Seite: Notfallkiste

In Ihrer Notfallkiste für unterwegs, die Sie auch in Ihrer Fahrradtasche verstauen können, sollte neben Flickzeug für platte Reifen auch eine kleine Apotheke Platz finden. In ihr Kopfschmerz- und Durchfallmittel, Wundpflaster und Verbandszeug für kleine Wunden, falls doch einmal ein Sturz passiert oder Wehwehchen auftreten. Noch mehr Tipps für die richtige Ausrüstung gibt es hier: >> Urlaub mit dem Fahrrad richtig planen

 

Checkliste Sicherheit auf dem Fahrrad im Urlaub – vor allem mit Kindern:

  • Sich selbst und Mitreisende gesundheitlich durchchecken lassen
  • Fahrradversicherung abschließen, Fahrradschloss kaufen
  • Routen und Zwischenstopps planen
  • Fahrradcheck durchführen
  • Schutzhelme nicht vergessen!
  • Fahrräder am Auto sicher montieren
  • Proviant mitnehmen und gemeinsam rasten
  • Ausreichend trinken!
  • Notfallkiste mit Apotheke und Flickzeug in der Fahrradtasche mitnehmen

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