Urlaub mit dem Fahrrad richtig planen

Gerade in Zeiten eines neuen Gesundheitsbewusstseins der Gesellschaft wird das Fahrrad immer beliebter. Zumal es dazu noch ein überaus nachhaltiges Fortbewegungsmittel ist. Auch im Urlaub wollen daher immer mehr Menschen auf einen Drahtesel nicht verzichten. Was Sie bei der Planung eines Urlaubs mit dem Fahrrad beachten sollten, erfahren Sie hier.

  1. Wohin soll der Fahrrad-Urlaub gehen?
  2. Eigene Räder mitnehmen oder Räder leihen?
  3. Die richtige Ausrüstung für eine Radtour

Wohin soll der Fahrrad-Urlaub gehen?

76 Prozent der Deutschen fahren Rad – 51 Prozent davon nutzen das Fahrrad für Ausflüge und Reisen. Das ergab die Radreiseanalyse 2018 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC). Demnach schwingen sich die Deutschen auch im Urlaub gerne aufs Rad: Laut ADFC nutzen sie das Gefährt bei insgesamt 99 Millionen Ausflügen.

Ob als Tagesausflügler oder als komplett Radreisender: Vor dem Urlaub sollte man sich über das Ziel genau im Klaren sein. Wer seine körperliche Konstitution nicht richtig einschätzen kann, für den bietet sich eine bergige Region eher weniger an. Leichter zu bewältigen sind flachere Destinationen. Auch dort stellt sich aber die Frage: Führen die geplanten Touren hauptsächlich über asphaltierte Wege oder sind auch Feld- und Waldwege dabei? Sehr beliebt sind Radtouren am Meer. Auch, weil die meisten Strecken für nahezu jeden Radler geeignet sind. Und was gibt es Schöneres, als direkt am Strand oder nicht unweit davon entlang zu radeln?

Eigene Räder mitnehmen oder Räder leihen?

Sollte man in den Urlaub sein eigenes Fahrrad mitnehmen oder lieber eines vor Ort leihen? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Beim Leihen spart man nicht nur Gepäck, sondern muss sich auch keine Gedanken über den Transport machen. Andererseits werden in diesem Fall natürlich Leihgebühren fällig. Eigene Räder hingegen kosten nichts. Dafür erfordert deren Mitnahme eine größere Planung und nimmt bei der An- und Abreise etwas Zeit in Anspruch. Ganz gleich, ob man die Räder mit dem Auto oder im Zug transportiert. So sind die Stellplätze für Räder in Fernzügen der Deutschen Bahn sehr überschaubar und in der Urlaubszeit schnell ausgebucht. Und im ICE können – bis auf den neuen ICE 4 – sogar gar keine Räder mitgenommen werden. Es empfiehlt sich also, diese Frage im Vorfeld genau abzuwägen.

Die richtige Ausrüstung für eine Radtour

Ganz gleich, ob man Tagestouren oder längere Fahrten mit seinem Rad im Urlaub plant: In jedem Fall sollte man die richtige Ausrüstung haben. Wichtig sind Packtaschen, die vorne oder hinten am Rad montiert werden können. Sie bieten Stauraum für die wichtigsten Dinge. Die Kleidung sollte so ausgesucht sein, dass man auch für den Fall kühlerer Temperaturen oder einsetzenden Regen gerüstet ist. Am besten radelt es sich in bequemen Sportschuhen – zumindest aber ist festes Schuhwerk angesagt.

Ein Fahrradhelm dient der eigenen Sicherheit. Ebenfalls ist eine kleine Reiseapotheke nicht verkehrt: Verbandsmittel, Desinfektionszeug, Schmerzmittel. Auch Sonnenschutz- und Insektenschutzmittel sind zu empfehlen. Radtourenkarten sind zwar gut, bedeuten aber gleichzeitig mehr Gepäck. Besser als Navigation: Bei manchen Apps (z. B. MapsMe) kann man zuvor seine Routen herunterladen, die dann auch ohne Internetverbindung zur Verfügung stehen. Ein sicheres Fahrradschloss, Werk- und Flickzeug komplettieren die Ausrüstung.

Fischland-Darß-Zingst: Radtour-Eldorado an der Ostsee

Insbesondere an der Ostsee kommen Rad-Enthusiasten und Natur-Genießer gleichermaßen auf ihre Kosten, wie beispielsweise in der Region Fischland-Darß-Zingst mit ihrer einzigartigen Boddenlandschaft. „Es erwartet Sie eine ganze Reihe gut ausgeschilderter Rad- und Wanderwege sowie zahlreiche Fahrradverleihe“, sagt Cornelia Steinhage vom Ferienhaus-Anbieter Relamare in Fuhlendorf.

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