Eine Reise in die Geschichte

Sie möchten eintauchen in die Geschichte und Kultur unserer Region? Kein Problem: Zahlreiche Museen, Künstlerorte, Galerien, Ausstellungen oder historische Bauwerke warten nur darauf, von Ihnen besucht zu werden. Nehmen Sie sich die Zeit und lernen Sie Fuhlendorf und die Region kennen.  

Kultur kommt von Können

Gleich fünf besondere Tipps möchten wir Ihnen an dieser Stelle geben. Schlendern Sie beispielsweise durch die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, besuchen Sie eine der Veranstaltungen des Barther Bibelzentrums oder staunen Sie über das futuristische Kunsthaus in Ahrenshoop. 5, 4, 3, 2, 1, los geht’s.

 

 

 

 

Kunst im Kunstwerk

Ahrenshoop ist bekannt für seine Ende des 19. Jahrhundert gegründete Künstlerkolonie. Und genau dieser fühlt sich auch das August 2013 eröffnete Kunstmuseum Ahrenshoop verbunden. Dabei ist das Gebäude an sich schon ein Kunstwerk: Das Museum setzt sich aus fünf Einzelhäusern zusammen. Diese sind mit einer Metallbekleidung aus einer speziellen Kupferlegierung ummantelt und sollen damit an die rohrgedeckten Häuser der Halbinsel erinnern. Im Innern des Gebäudes kommen Kunstfreunde auf ihre Kosten. Hier sind vornehmlich Künstler des späten 19. und 20. Jahrhunderts vertreten. Das Museum möchte so einen Einblick in das künstlerische Erbe der Malerkolonie und der auf sie folgenden Strömungen moderner Kunst geben.

7,7 ausgezeichnete Millionen

Die Betreiber der Ausstellungsräume sehen das Objekt als Ausstellungs-, Begegnungs-, und Forschungszentrum des Künstlerortes Ahrenshoop. So gibt es neben der Dauerausstellung auch zahlreiche, immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Der von einem Berliner Architekturbüro entwickelte Neubau hat insgesamt 7,7 Millionen Euro gekostet und wurde inzwischen bei einem Architekturwettbewerb mit dem „Iconic Award 2014“ ausgezeichnet. Besucher bekommen so Gelegenheit, in dem kleinen Ort etwas ganz Großes zu erleben.

weitere Infos:
Kunstmuseum Ahrenshoop

 

 

Erlebniszentrum für Jedermann!

Hoher Erlebnisfaktor im Niederdeutschen Bibelzentrum: In dem modernen Museum für Jedermann kommen, anders als es der Name vermuten lässt, nicht nur Bibelinteressierte auf ihre Kosten. Denn seit 2001 werden hier unter anderem zwar auch die wertvolle Barther Bibel und andere Kostbarkeiten gezeigt, Besucher können sich aber auf mehreren Etagen ebenso über die Stadt- und Regionalgeschichte oder die Buchdruckkunst informieren. Die Einrichtung versteht sich heute als Bildungsstätte mit angeschlossenem Tagungshaus.

„Gutenberg“-Druckpresse zum Ausprobieren

Anfassen statt nur anschauen: Wer möchte, probiert sich unter anderem auch einmal als Buchdrucker aus und nutzt dazu die originalgetreue Nachbildung einer „Gutenberg“-Druckerpresse. Wesentlich moderner präsentiert sich dann wieder das Dachgeschoss des Gebäudes: So haben mehrere Designer hier insgesamt zehn Rauminstallationen gestaltet. Diese setzen sich auf zeitgemäße Art und Weise mit biblischen Themen auseinander. Insgesamt können Besucher in dem rollstuhlgerechten Bibelzentrum auf drei Etagen 660 Quadratmeter Ausstellungsfläche entdecken.

weitere Infos:
Bibelzentrum-Barth

 

 

Toller Klang und schöne Aussichten!

80 Meter in den Himmel hoch ragt der Turm der St. Marienkirche Barth – damit ist das Gotteshaus ein schon von weitem deutlich sichtbares Wahrzeichen und im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes HIGHlight. Die Grundsteinlegung war bereits 1250, vollendet wurde der Bau aber erst 200 Jahre später, nämlich 1450. Wegen seiner imposanten Größe diente das Backsteingebäude früher auch als Seezeichen für die Schifffahrt. Heute können und sollten Besucher sich die Zeit für eine Turmbesteigung nehmen. Als Belohnung für das Bezwingen der 180 Stufen bekommen sportive Gäste eine fantastische Aussicht präsentiert.

Eine Orgel spielt die erste Geige

Doch auch als Klangkörper macht der gotische Bau eine mehr als gute Figur. Beim Thema Ohrenschmaus spielt bei der St. Marienkirche eine Orgel die erste Geige. Denn die weitgehend im Original erhaltene Buchholzorgel aus dem Jahr 1821 überzeugt mit einem einmaligen Hörerlebnis und gehört zu Deutschlands besonders wertvollen Orgeldenkmälern. Für die nötige Orgelpower sorgen hier 50 Register mit insgesamt 2.939 Pfeifen.

weitere Infos:
EV-Kirche-Barth
Buchholzorgel

 

 

Schmuckes Städtchen

Bei Freunden des kunstvoll gearbeiteten Schmucks hat diese Stadt, gelegen zwischen Rostock und Stralsund,  einen Stein im Brett. Der Bernstein ist in Ribnitz-Damgarten allgegenwärtig:  So können Besucher der Manufaktur "OSTSEE-SCHMUCK" bei einem Schaurundgang alles über den Bernstein erfahren. Wer möchte, kann in der Bernsteinwerkstatt sogar selber Hand anlegen und sein ganz persönliches Schmuckstück anfertigen.

„Gold des Nordens“ im Museum

Ein weiteres Highlight ist sicherlich der Besuch von Europas schönster Bernsteinausstellung im Bernsteinmuseum:  Das Kloster Ribnitz ist der ideale Ort um die Dauerausstellung in 24 Kapiteln und mit rund 1.600 Exponaten zu präsentieren. Hier werden die verschiedensten Seiten der Natur- und Kulturgeschichte des Baltischen Bernsteins beleuchtet. Interessierte informieren sich in der angeschlossenen Ausstellung über alle Aspekte der Klosterkirche.  

weitere Infos:
www.deutsches-bernsteinmuseum.de
www.ostseeschmuck.de
www.ribnitz-damgarten.de

 

 

Maritim und sagenumwoben

Willkommen in der Geschichte von Barth: Im Vineta-Museum können Besucher tief eintauchen in die maritime Vergangenheit der Stadt. Das Museum von Barth ist in einem ehemaligen Kaufmannshaus untergebracht und hat neben diversen Dauerausstellungen auch abwechselnde Sonderausstellungen im Programm. Ein Fokus liegt auf der maritimen Geschichte der Stadt: So finden Besucher in den Museumsräumen etwa Dokumente, Pläne und Urkunden oder auch Exponate zur Fischerei und Seefahrt von Barth.

Atlantis des Nordens in Barth?

Pate für den Museumsnamen stand allerdings der Mythos um die versunkene Stadt Vineta. Denn 1999 wurde von zwei Wissenschaftlern die These aufgestellt, dass die sagenumwobene Stadt Vineta, das „Atlantis des Nordens“, irgendwo in den Tiefen des Barther Boddens begraben liege. Daraufhin ließen sich die Stadtväter von Barth den Namen Vineta-Stadt patentieren und das Museum bekam seinen Beinamen. Dementsprechend gibt es auch eine kleine Ausstellung zu der Legende von Vineta im 1997 wiedereröffneten Museum zu finden.

weitere Infos:
Vineta Museum
Die Legende

Kontakt

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Cornelia Steinhage

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