Die Boddenküste

Die Bodden sind, wenn man so will, das Salz in der (Meeres)Suppe der Naturlandschaft Fuhlendorf. Und das liegt vor allem daran, dass die Gewässer der benachbarten Darß-Zingster Boddenkette einen niedrigeren Salzgehalt als die reguläre Ostsee haben. Das macht sie nicht nur für Zugvögel zu einem beliebten Lebensraum und Ausflugsort. Übrigens: Bodden gehören weder zum Meer noch zu den Binnenseen – sie sind etwas ganz Besonderes, das sich zu entdecken lohnt!

Grosse Lagunen und kleine Buchte

Die Darß-Zingster Boddenkette mit einer Tiefe von durchschnittlich zwei Metern kann immerhin mit einer 197 km² großen Wasserfläche aufwarten. Durch Landzungen abgetrennt von der offenen Ostsee, zeichnen sich diese Küstengewässer durch relativ große Lagunen mit kleineren Buchten aus. Dabei sind die Bodden lediglich über schmale Meeresarme mit dem Meer verbunden. Diese eher lose Verbindung mit der offenen See erklärt den relativ geringen Salzgehalt. Der Lebensraum Bodden ist Heimat einer Vielzahl unterschiedlicher Pflanzenarten. Die Auswahl an Fisch-, Schnecken- oder Krebsarten hält sich hingegen in Grenzen - dafür gibt es aber von den wenigen Spezies jeweils sehr viele.

Meeresfrüchte satt

Brutvögel wie Graureiher oder Höckerschwäne freuen sich über die reich gedeckte Tafel an Meeresfrüchten. Bekannt ist die Boddenlandschaft vor allem als Vogelrastgebiet. So schauen unter anderem Durchzügler wie Kraniche gern vorbei, um Kraft für den Weiterflug zu tanken. Das Spektakel mit Zigtausenden auf den Feldern rastenden „grauen Eminenzen“ zieht jährlich im Frühling und Herbst eine stattliche Zahl an Touristen an.

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Cornelia Steinhage

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