Urlaub mit Kamin: So heizen Sie richtig

Die Ostsee ist nicht nur bei bestem Sommerwetter der ideale Urlaubsort. Auch an kalten Tagen oder im Winter ist sie als Reiseziel attraktiv. Erst recht, wenn die Unterkunft über einen Kamin verfügt. Was gibt es schließlich Schöneres, als sich nach einem ausgiebigen Strandspaziergang in der Kälte vor einem Kaminfeuer aufzuwärmen? Wie Sie richtig heizen, erfahren Sie hier.

  1. Kaminfeuer genügend Luft lassen
  2. Nur mit trockenem Brennholz heizen
  3. Holz beim Nachlegen weiter hinten platzieren
  4. Den Kamin sauber halten

Kaminfeuer genügend Luft lassen

Ihr Kaminofen braucht gerade in der Phase des Anheizens genügend Luft. Denn Feuer will atmen. Werden die Holzscheite mit Anmachholz und Kaminanzündern in Brand gesetzt, muss so viel Sauerstoff wie möglich in den Brennraum eindringen können. Die Luftzufuhr sollte daher auf die Position „Anzünden“ oder „maximal“ gestellt werden. Reduzieren Sie die Luft erst, wenn wirklich alle Holzscheite von den Flammen erfasst wurden. Allerdings sollte die Belüftung während des Abbrands nicht zu stark gedrosselt werden. Das spart nämlich kein Brennstoff, sondern produziert Ruß und Kohlenmonoxid. 

Nur mit trockenem Brennholz heizen

Im Kamin sollte nur naturbelassenes und gut abgelagertes Brennholz verheizt werden. Auch Tannenzapfen und Reisig ist erlaubt. Behandelte Hölzer, die beispielsweise Rückstände von Lacken enthalten, gehören dagegen keinesfalls ins Feuer. Das Verheizen von Pappe und Papier ist sogar gesetzlich verboten, da dadurch Schadstoffe wie krebserregende Dioxine freigesetzt werden – zudem verrußt der Kamin. Wichtig ist außerdem, dass ausschließlich trockenes Holz verwendet wird. Frisch geschlagene Laub- und Nadelhölzer enthalten 50 bis 60 Prozent Wasser und eignen sich daher nicht. Gutes Brennholz lagert zwei bis drei Jahre, ehe es verheizt werden kann. Zum Entfachen des Feuers eignen sich fingerdicke Stücke aus Nadelholz wie Fichte und Kiefer sowie handelsüblicher Kaminanzünder ideal.

Holz beim Nachlegen weiter hinten positionieren

Die neuen Holzscheite sollten beim Nachlegen parallel zur Kaminofentür möglichst weit nach hinten platziert werden. Damit die Glasscheibe weniger verschmutzt, muss die Holzrinde vom Betrachter wegzeigen. Denn: Ein Großteil der rauchverursachenden Restfeuchtigkeit sitzt nämlich in der Rinde.

Den Kamin sauber halten

Die Säuberung eines Kaminofens hat nicht nur ästhetische Gründe: Sichere und effiziente Wärme gewährleistet nur ein sauberer Kamin. Alle senkrechten Rauchabzüge werden dabei mit der Ofenrohrbürste Richtung Kamin gebürstet, das waagerechte Rohr am Schornstein-Wandanschluss hingegen Richtung Schornstein. Mit Kaminbesen und Kehrblech oder Aschesauger lassen sich Asche und andere Rückstände im Brennraum entfernen. Die Sichtscheibe wird mit einem Trick gereinigt: Mit einer feuchten Zeitung oder einem Küchentuch nimmt man etwas weiße Asche aus dem Brennraum auf (es dürfen keine gröberen Restpartikel dabei sein, da sonst das Glas zerkratzen kann). Die Asche ist nun das ideale Scheuermittel. Bei stärkeren Verschmutzungen hilft ein Kaminglasreiniger.

So testen Sie, ob das Holz trocken genug ist

Geben Sie etwas Seife oder Spülmittel auf die Oberseite des Scheitholzes. Pusten Sie nun von der Unterseite in das Holz. Bilden sich an der Stelle, wo sich Seife oder Spülmittel befinden, Blasen und Schaum, ist das Holz trocken genug für das Kaminfeuer. Denn: Nur bei trockenen Holzfasern wird die Luft durch das Holzscheit geleitet.

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Die Kaminöfen in den Ferienhäusern von Relamare erfüllen die Regelungen der Bundesimmissionsschutzverordnungen (BImSchV) bzw. „Feinstaubverordnung“ und sind nach der deutschen Kaminofennorm DIN 18891 sowie der europäischen Norm EN 13240 geprüft.

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Thomas Sievert

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